Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung 

 

Sie wollen auch dann selbstbestimmt leben, wenn Sie Ihren Willen nicht mehr selbst äußern können?

Jeder Mensch hat das Recht, in persönlichen Angelegenheiten für den Fall der Geschäfts- oder Einwilligungsunfähigkeit infolge einer schweren Krankheit, eines plötzlichen Unfalls oder hohen Alters rechtzeitig vorzusorgen.
Doch leider verdrängen die meisten von uns oftmals dieses Thema bis sie selbst keine eigene Entscheidung mehr treffen können.

 

In einer Patientenverfügung kann eine Person festlegen, welche lebenserhaltenden, ärztliche Maßnahmen, beispielsweise im Falle einer schweren Erkrankung, durchgeführt oder unterlassen werden sollen.

Die Patientenverfügung regelt dagegen jedoch nicht, welche Personen dafür Sorge tragen sollen, dass der Patientenwille auch im Ernstfall tatsächlich umgesetzt wird.

Diese Auswahl kann vielmehr in einer Vorsorgevollmacht oder einer Betreuungsverfügung vorgenommen werden.

 

In einer Vorsorgevollmacht können Sie somit eine bestimmte Person dazu ermächtigen, Sie im Falle einer eingetretenen Geschäfts- oder Einwilligungsunfähigkeit in bestimmten Angelegenheiten zu vertreten. Dies muss sich nicht auf die Handlungen beschränken, die in einer Patientenverfügung benannt werden können. 

 

Für den Fall, dass eine Betreuung auch notwendig werden sollte, kann man zudem im Rahmen einer sogenannten Betreuungsverfügung eine Person dem Gericht vorschlagen, die zum Betreuer bestellt werden soll und/oder aber Personen nennen, die gerade nicht Betreuer werden sollen. Das Betreuungsgericht hat diesem Vorschlag dann zu entsprechen, wenn es dem Wohl des Patienten nicht zuwiderläuft.

 

 

Gerne berate ich Sie zu Ihren individuellen Möglichkeiten und erstelle ggfs. mit Ihnen gemeinsam eine rechtswirksame Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und/oder Betreuungsverfügung, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

 

Bitte vereinbaren Sie hierzu einen unverbindlichen Termin in meiner Kanzlei.

 

 


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